Den Auftakt bildete ein Expertentreffen des Joint Research Centre der Europäischen Kommission in Sevilla. Im Fokus stand der EU Transport Poverty Hub, ein Instrument zur Kartierung von Verkehrsarmut in Europa. Die Gespräche zeigten, dass Mobilität in Europa von sehr unterschiedlichen regionalen Rahmenbedingungen geprägt ist. Entsprechend braucht es nicht nur belastbare Daten, sondern auch lokales Wissen, um Mobilitätsqualität realistisch bewerten und länderübergreifende Analysewerkzeuge sinnvoll weiterzuentwickeln.
Diese Erkenntnisse spiegelten sich auch bei der Summer School des European Council for an Energy Efficient Economy wider, die in der Nähe von Paris stattfand. Gemeinsam mit europäischen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen diskutierte das mobi.mapr-Team, welche weiteren Datensätze das Analysewerkzeug künftig ergänzen könnten und in welchen Anwendungsfeldern es zusätzlich eingesetzt werden kann. Bei der Vorstellung auf der Velo-city Conference in Rimini stieß insbesondere die nutzerzentrierte Herangehensweise von mobi.mapr bei Fachleuten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Stadt- und Verkehrsplanung, Verbänden und Wirtschaft auf großes Interesse.

Bei aller internationalen Aufmerksamkeit bleibt der Fokus von mobi.mapr klar auf Deutschland gerichtet – mit einem besonderen Schwerpunkt auf Baden-Württemberg. Die dort vorhandene hervorragende Datengrundlage bietet ideale Voraussetzungen, um das Analysewerkzeug kontinuierlich weiterzuentwickeln.

„Unser Ziel ist es, mobi.mapr kontinuierlich auszubauen und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung und Kommunen bei ihren Entscheidungen zu unterstützen. Dabei profitieren wir vom Austausch mit europäischen Partnern. Er eröffnet neue Perspektiven und schafft Anknüpfungspunkte für gemeinsame Fragestellungen – etwa beim Vergleich von Mobilitätsqualität über Ländergrenzen hinweg“, erklärt Mikeala Sparks aus dem mobi.mapr-Team.