Stakeholder aus Unternehmen, Verwaltung und Politik arbeiten in den Mobilitätspakten Baden-Württemberg an der gemeinsamen Lösung akuter Verkehrsprobleme vor Ort. Der Wille zur Veränderung, kurze Entscheidungswege und die Bündelung von Kompetenzen, Ressourcen und Einflussmöglichkeiten erzeugen schnelle und messbare Erfolge, die ohne dieses Arbeitsformat nicht oder nur sehr viel langsamer realisierbar wären.

Blick in die Arbeit der aktuellen Mobilitätspakte:


How-to Mobilitätspakt – Tutorial in 10 Schritten

Wie entsteht ein Mobilitätspakt? Was macht ihn als Arbeitsinstrument zur beschleunigten Lösung von Verkehrsproblemen wirkungsvoll?

Das Tutorial „How-to Mobilitätspakt“ unterstützt insbesondere Unternehmen, Verwaltungen und politische Einrichtungen, die zur Lösung regionaler Herausforderungen einen Mobilitätspakt initiieren, begleiten oder optimieren möchten. Den Ausgangpunkt dafür bilden gemeinsam identifizierte Herausforderungen, die für die Paktpartnerinnen und Paktpartner relevant und strategisch bedeutsam sind – z.B. ein besserer Verkehrsfluss an Kreuzungen, sichere Radrouten oder die Verlagerung von Individualverkehr in den ÖPNV.

How-to Mobilitätspakt
– Tutorial in 10 Schritten

Das Tutorial „How-to Mobilitätspakt“ unterstützt insbesondere Unternehmen, Verwaltungen und politische Einrichtungen, die zur Lösung regionaler Herausforderungen einen Mobilitätspakt initiieren, begleiten oder optimieren möchten.

Wie entsteht ein Mobilitätspakt? Was macht ihn als Arbeitsinstrument zur beschleunigten Lösung von Verkehrsproblemen wirkungsvoll?

Den Ausgangpunkt bilden gemeinsam identifizierte Herausforderungen, die für die Paktpartnerinnen und Paktpartner relevant und strategisch bedeutsam sind – z.B. ein besserer Verkehrsfluss an Kreuzungen, sichere Radrouten oder die Verlagerung von Individualverkehr in den ÖPNV.

Als kompaktes Praxisbuch führt das „How-to Mobilitätspakt“ Interessierte fokussiert von der Idee über die Paktgründung bis zur Analyse laufender Projekte. Enthalten sind u.a. Hilfestellungen für die Definition von Zielen und Projekten sowie Tipps für die Erfolgsmessung und die Organisation einer agilen Zusammenarbeit. Praxisbeispiele und Stimmen von Entscheiderinnen und Entscheidern laufender Mobilitätspakte zeigen, was gemeinsam möglich ist – und helfen dabei, Erfolgsfaktoren auf die eigenen Vorhaben zu übertragen und einen Mobilitätspakt wirksam aufzustellen.

How-to Mobilitätspakt – Übersicht

How-to Mobilitätspakt – Übersicht

  1. Die Ausgangslage, oder: „Ich hab‘ ein Verkehrsproblem! Du auch?“
  2. Wann ist ein Mobilitätspakt das Richtige? … und wann nicht.
  3. Auf dem Weg zum Mobilitätspakt
    • Schritt 1: Gleichgesinnte suchen.
    • Schritt 2: Strategische Zielsetzung definieren.
    • Schritt 3: Passende Arbeitsweise wählen.
    • Schritt 4: Paktprojekt(e) identifizieren.
    • Schritt 5: Ziele operationalisieren.
    • Schritt 6: Strukturen schaffen.
    • Schritt 7: Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung planen.
    • Schritt 8: Loslegen!
    • Schritt 9: Kontinuierlich Wirkung prüfen.
    • Schritt 10: Erfolge feiern.
  4. Typische Stolpersteine & wie man sie umgeht.
    • Tipps für die Zusammenarbeit
    • Checkliste zum Mobilitätspakt
  5. Projektsteckbrief – Mustervorlage
  6. Kontakt

Als einer der größten Arbeitgeber der Region tragen wir bei Mercedes-Benz eine besondere Verantwortung. Der Mobilitätspakt Mittelbaden ist für uns deshalb weit mehr als ein Zusammenschluss verschiedener Institutionen – er ist ein starkes Netzwerk, das Politik, Verwaltung und Wirtschaft verbindet. Mobilität gemeinsam zu denken, bedeutet für uns, attraktive Angebote in die Praxis zu bringen und die nachhaltige Erreichbarkeit unseres Standortes zu stärken. Gerade der enge, partnerschaftliche Austausch schafft entscheidende Impulse, um Herausforderungen nicht isoliert, sondern gemeinsam anzugehen. So entstehen Ideen, die echten Mehrwert schaffen – für unsere Mitarbeitenden und für die Region.“

Simone Kretzschmar, Mercedes-Benz AG Werk Rastatt

Mobilitätspakt Mittelbaden

Foto: © Mercedes-Benz AG Werk Rastatt

„Gemeinsam mit den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie regionalen Partnern aus Verwaltung und Wirtschaft hat der VRRN im Jahr 2021 den Mobilitätspakt Rhein-Neckar initiiert. Die besondere Herausforderung war und ist die einheitliche Betrachtung und Umsetzung von Projekten über Stadt- und Ländergrenzen hinweg. Der Mobilitätspakt hat sich bewährt. Er ist ein von allen Partnern im Pakt als wertvoll erachtetes Format, aus dem gemeinsame Projekte wie das regionale Verkehrsmanagement entstanden sind, die ohne den Mobilitätspakt gar nicht zustande gekommen wären.“

Ralph Schlusche, Verband Region Rhein-Neckar

Mobilitätspakt Rhein-Neckar

Foto: © MRN | Landry

„Mobilitätsfragen betreffen heute den gesamten Wirtschaftsraum und machen nicht an Stadt- oder Gemeindegrenzen halt. Umso wichtiger ist ein regelmäßiger Austausch zwischen Kommunen, Unternehmen und weiteren Beteiligten. Ein besonderer Mehrwert des Mobilitätspakts liegt dabei in der institutionsübergreifenden Vernetzung und der kontinuierlichen Abstimmung. Dadurch bleibt der gemeinsame Fokus auf wichtigen Infrastrukturvorhaben wie der Nordumfahrung dauerhaft erhalten und Maßnahmen können besser aufeinander abgestimmt werden. Die begleitende Evaluation unterstützt den Prozess, sie macht Entwicklungen transparent und schafft eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung gemeinsamer Projekte.“

Harry Mergel, Oberbürgermeister Heilbronn

Mobilitätspakt Heilbronn-Neckarsulm

Foto: © Stadt Heilbronn | Laura Boysen

„Das Erfolgsgeheimnis der Zusammenarbeit im Mobilitätspakt Walldorf‑Wiesloch liegt für mich in echtem Teamwork auf Augenhöhe. Als SAP bringen wir die Perspektive eines großen Arbeitgebers mit tausenden Pendlerinnen und Pendlern ein – und erleben, dass diese Praxiskenntnis im Pakt gehört und aufgegriffen wird. Erfolgreich ist die Zusammenarbeit vor allem durch den gemeinsamen Gestaltungswillen und das Verständnis für unterschiedliche Rahmenbedingungen. Unser größter Erfolg ist, dass aus Dialog konkrete, umsetzbare Verbesserungen für die Alltagsmobilität entstanden sind.“

Alexander Eckhardt, SAP Flexible Mobility

Mobilitätspakt Walldorf-Wiesloch

Foto: © SAP SE

„Aus unserer Erfahrung im Regierungspräsidium Freiburg entfaltet der Mobilitätspakt dann seine größte Wirkung, wenn er schlank organisiert und konsequent auf Umsetzung ausgerichtet ist. Entscheidend ist eine Arbeitsweise, die zur Region und zu den Bedürfnissen der Beteiligten passt. Klare Zuständigkeiten, kurze Abstimmungswege und ausreichend ausgestattete Projektteams sind dabei zentrale Voraussetzungen, damit Maßnahmen tatsächlich vorankommen. Besonders wirksam sind gemeinsame Projekte, wenn früh Klarheit über Ziele, Rollen und Finanzierung besteht und die Beteiligten kontinuierlich und auf Augenhöhe zusammenarbeiten.“

Bilke Landgrafe, Regierungspräsidium Freiburg

Mobilitätspakt Lahr

Foto: © Regierungspräsidium Freiburg

„Der Mobilitätspakt Mittelbaden bringt die verantwortlichen Stakeholder zielgerichtet zusammen und ermöglicht trotz komplexer Rahmenbedingungen pragmatische Lösungen. So konnten Fahrpläne und Ideen umgesetzt werden, die es attraktiv machen, mit dem ÖPNV zur Arbeit zu fahren. Die Inbetriebnahme der Buslinie 231 zwischen dem deutschen Rastatt und französischen Soufflenheim bzw. Seltz im Jahr 2022 markierte einen Meilenstein für die grenzüberschreitenden Berufsverkehre mit dem ÖPNV. Im nächsten Schritt soll die Linie nun nach Haguenau verlängert werden. Ziel ist es, noch mehr Pendlerinnen und Pendler, aber auch Fahrgäste im Freizeitverkehr zu gewinnen.“

Olaf Strotkötter, Karlsruher Verkehrsverbund

Mobilitätspakt Mittelbaden

Foto: © Christian Ernst, KVV

„Attraktive Verkehrsanbindungen im prosperierenden Lebens- und Wirtschaftsraum zwischen Aalen und Heidenheim lassen sich nur verkehrsträgerübergreifend und im regionalen Schulterschluss verwirklichen. Entscheidend für den Erfolg des Mobilitätspakts ist die messbare Wirkung der Maßnahmen auf die Pendlerströme. Die Evaluation hat bestätigt, dass zentrale Maßnahmen – wie etwa die Ausweitung des ÖPNV-Angebots – positive Wirkungen entfalten. Zusätzlich hat sie wertvolle Impulse für eine Weiterentwicklung der Strukturen geliefert: Für effizientere Arbeitsprozesse setzen wir ab sofort auf schlanke, agile Formate. Dies steigert die Dynamik bei der Umsetzung und sichert die zukunftsfähige Steuerung des Pakts.“

Dr. Joachim Bläse, Landrat Ostalbkreis

Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim

Foto: © Landratsamt Ostalbkreis

Als einer der größten Arbeitgeber der Region tragen wir bei Mercedes-Benz eine besondere Verantwortung. Der Mobilitätspakt Mittelbaden ist für uns deshalb weit mehr als ein Zusammenschluss verschiedener Institutionen – er ist ein starkes Netzwerk, das Politik, Verwaltung und Wirtschaft verbindet. Mobilität gemeinsam zu denken, bedeutet für uns, attraktive Angebote in die Praxis zu bringen und die nachhaltige Erreichbarkeit unseres Standortes zu stärken. Gerade der enge, partnerschaftliche Austausch schafft entscheidende Impulse, um Herausforderungen nicht isoliert, sondern gemeinsam anzugehen. So entstehen Ideen, die echten Mehrwert schaffen – für unsere Mitarbeitenden und für die Region.“

Simone Kretzschmar,
Mercedes-Benz AG Werk Rastatt

Mobilitätspakt Mittelbaden

„Gemeinsam mit den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie regionalen Partnern aus Verwaltung und Wirtschaft hat der VRRN im Jahr 2021 den Mobilitätspakt Rhein-Neckar initiiert. Die besondere Herausforderung war und ist die einheitliche Betrachtung und Umsetzung von Projekten über Stadt- und Ländergrenzen hinweg. Der Mobilitätspakt hat sich bewährt. Er ist ein von allen Partnern im Pakt als wertvoll erachtetes Format, aus dem gemeinsame Projekte wie das regionale Verkehrsmanagement entstanden sind, die ohne den Mobilitätspakt gar nicht zustande gekommen wären.“

Ralph Schlusche,
Verband Region Rhein-Neckar

Mobilitätspakt Rhein-Neckar

„Mobilitätsfragen betreffen heute den gesamten Wirtschaftsraum und machen nicht an Stadt- oder Gemeindegrenzen halt. Umso wichtiger ist ein regelmäßiger Austausch zwischen Kommunen, Unternehmen und weiteren Beteiligten. Ein besonderer Mehrwert des Mobilitätspakts liegt dabei in der institutionsübergreifenden Vernetzung und der kontinuierlichen Abstimmung. Dadurch bleibt der gemeinsame Fokus auf wichtigen Infrastrukturvorhaben wie der Nordumfahrung dauerhaft erhalten und Maßnahmen können besser aufeinander abgestimmt werden. Die begleitende Evaluation unterstützt den Prozess, sie macht Entwicklungen transparent und schafft eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung gemeinsamer Projekte.“

Harry Mergel,
Oberbürgermeister Heilbronn

Mobilitätspakt Heilbronn-Neckarsulm

„Das Erfolgsgeheimnis der Zusammenarbeit im Mobilitätspakt Walldorf‑Wiesloch liegt für mich in echtem Teamwork auf Augenhöhe. Als SAP bringen wir die Perspektive eines großen Arbeitgebers mit tausenden Pendlerinnen und Pendlern ein – und erleben, dass diese Praxiskenntnis im Pakt gehört und aufgegriffen wird. Erfolgreich ist die Zusammenarbeit vor allem durch den gemeinsamen Gestaltungswillen und das Verständnis für unterschiedliche Rahmenbedingungen. Unser größter Erfolg ist, dass aus Dialog konkrete, umsetzbare Verbesserungen für die Alltagsmobilität entstanden sind.“

Alexander Eckhardt,
SAP Flexible Mobility

Mobilitätspakt Walldorf-Wiesloch

„Aus unserer Erfahrung im Regierungspräsidium Freiburg entfaltet der Mobilitätspakt dann seine größte Wirkung, wenn er schlank organisiert und konsequent auf Umsetzung ausgerichtet ist. Entscheidend ist eine Arbeitsweise, die zur Region und zu den Bedürfnissen der Beteiligten passt. Klare Zuständigkeiten, kurze Abstimmungswege und ausreichend ausgestattete Projektteams sind dabei zentrale Voraussetzungen, damit Maßnahmen tatsächlich vorankommen. Besonders wirksam sind gemeinsame Projekte, wenn früh Klarheit über Ziele, Rollen und Finanzierung besteht und die Beteiligten kontinuierlich und auf Augenhöhe zusammenarbeiten.“

Bilke Landgrafe,
Regierungspräsidium Freiburg

Mobilitätspakt Lahr

„Der Mobilitätspakt Mittelbaden bringt die verantwortlichen Stakeholder zielgerichtet zusammen und ermöglicht trotz komplexer Rahmenbedingungen pragmatische Lösungen. So konnten Fahrpläne und Ideen umgesetzt werden, die es attraktiv machen, mit dem ÖPNV zur Arbeit zu fahren. Die Inbetriebnahme der Buslinie 231 zwischen dem deutschen Rastatt und französischen Soufflenheim bzw. Seltz im Jahr 2022 markierte einen Meilenstein für die grenzüberschreitenden Berufsverkehre mit dem ÖPNV. Im nächsten Schritt soll die Linie nun nach Haguenau verlängert werden. Ziel ist es, noch mehr Pendlerinnen und Pendler, aber auch Fahrgäste im Freizeitverkehr zu gewinnen.“

Olaf Strotkötter,
Karlsruher Verkehrsverbund

Mobilitätspakt Mittelbaden

„Attraktive Verkehrsanbindungen im prosperierenden Lebens- und Wirtschaftsraum zwischen Aalen und Heidenheim lassen sich nur verkehrsträgerübergreifend und im regionalen Schulterschluss verwirklichen. Entscheidend für den Erfolg des Mobilitätspakts ist die messbare Wirkung der Maßnahmen auf die Pendlerströme. Die Evaluation hat bestätigt, dass zentrale Maßnahmen – wie etwa die Ausweitung des ÖPNV-Angebots – positive Wirkungen entfalten. Zusätzlich hat sie wertvolle Impulse für eine Weiterentwicklung der Strukturen geliefert: Für effizientere Arbeitsprozesse setzen wir ab sofort auf schlanke, agile Formate. Dies steigert die Dynamik bei der Umsetzung und sichert die zukunftsfähige Steuerung des Pakts.“

Dr. Joachim Bläse,
Landrat Ostalbkreis

Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim

Basis der Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele im „How-to Mobilitätspakt“ bilden die Erfahrungen und Evaluationsergebnisse aus der unabhängigen Begleitung der Mobilitätspakte durch das Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität.


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