Wissenswertes – Jonas Entwurf 2

Wissenswertes über Nachhaltige Mobilität

Betriebliches Mobilitätsmanagement

Durch betriebliches Mobilitätsmanagement können Unternehmen einen Veränderungsprozess anstoßen – hin zur nachhaltigen Mobilität. Betriebliches Mobilitätsmanagement ist ein Instrument um die Mobilität eines Unternehmens zu analysieren und optimieren – hin zur effizienten, sicheren und umweltverträglichen Mobilität. Zum Beispiel können die Nutzung von Job-Tickets oder das Angebot von Job-Rad, Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements sein.

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Im Koalitionsvertrag von BW wir 41 x mal Themen über das Fahrrad thematisiert.

Laut einer Studie mit rund 2100 befragten gaben 66% der Befragten an, das Smartphone zur Fahrplanauskunft zu verwenden. Etwa 23% würden auch Fahrkarten mit dem Smartphone kaufen.

Bei der Betrachtung aller Arbeitswege der Baden-Württemberger lässt sich anhand der Daten der Studie „Mobilität in Deutschland 2017“ ablesen, dass bei allen Entfernungsklassen ab 1 km die meisten Kilometer mit dem Auto zurückgelegt werden.

Selbst bei klassischen Fahrrad-Distanzen, wie z.B. Wegen zwischen 2 und 5 km, wurden mehr als doppelt sowie Personenkilometer mit dem motorisierten Individualverkehr (Pkw, Motorrad, etc.) im Vergleich zum Vergleich gemessen. In der Entfernungsklasse zwischen 5 und 10 km ist der Werte sogar mehr als fünf mal so hoch.

Sie zählen zur Gruppe der besonders stark beanspruchten Markierungen – neben jeglichen Quermarkierungen, Pfeilen, Buchstaben und Ziffern. Diese Markierungen erfordern somit Markierungssysteme der Verkehrsklasse P 7, die einer Anzahl von 4 Millionen erreichten Überrollungen auf der Rundlaufprüfanlage entspricht.

Wussten Sie schon, dass der Begriff "Radverkehr" 472 Mal in den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen auftaucht (ERA 2010)?

Auf 95 Seiten bilden die ERA die Grundlage für die Planung, den Entwurf und den Betrieb von Radverkehrsanlagen. Sie wurden 2016 per Erlass in Baden-Württemberg verbindlich eingeführt und sind abgestimmt auf die RIN, RASt, RAL und RiLSA.

Mehr als 99% der Einwohner erreichen mit dem Fahrrad eine ÖPNV-Haltestelle innerhalb von 5 Minuten. Zu Fuß sind es 85% der Einwohner.

Die Verkehrsleistung (gemessen in Personenkilometern) in Baden-Württemberg ist bei fast allen Hauptwegezwecken (Arbeit, Dienstlich, Ausbildung, Einkauf, Erledigung, Freizeit, Begleitung) mit dem motorisierten Individualverkehr (Pkw, Motorrad, etc.) am höchsten. Einzige Ausnahme stellen hier die Ausbildungswege im Schülerverkehr dar, hier erzielt der ÖPNV knapp den höchsten Wert.

Diese Verteilung lässt sich nicht nur in Baden-Württemberg beobachten. Auch in anderen Bundesländern und in der bundesweiten Betrachtung sich vergleichbare Werte abzulesen.

Am deutlichsten lässt sich die Dominanz des Autos bei den Aktivitäten Arbeit (67,6 Mio. Pkm je Tag) und Dienstlich (64,6 Mio. Pkm je Tag) feststellen.

Die StVO-Novelle vom 28. April 2020 hat eine Reihe von Verbesserungen für Radfahrende aufgenommen. So ist das Nebeneinanderfahren zu zweit generell erlaubt, sofern anderer Verkehr nicht behindert wird. Außerdem wurde ein Mindestüberholabstand von 1,5 m innerorts und 2,0 m außerorts sowie ein Grünpfeil nur für den Radverkehr eingeführt.